15. April

Windräder und Physik

Windkraft und Physik

Prof. Dr. Sigismund Kobe - Windräder   

Im obigen Video kannst Du Dir den Vortrag zum Thema Windenergie auch in Bezug auf das Thema Windräder und Physik ansehen. Ganz unten findest Du einen Hinweis auf die Möglichkeit Prof. Kobe in Kürze live zu erleben.

Zahlreiche Gäste verfolgten am 04. Juni 2019 eine kurzweilige Podiumsdiskussion zum Thema Windenergie, zu der der Bundesverband Landschaftsschutz e.V. die Vertreter der Parteien in das Hotel Schwarzes Roß in Siebenlehn eingeladen hatte.

Im Podium Platz genommen hatten: Dr. Frauke Petry MdB - Blaue Partei, Sebastian Walter - Bündnis 90/ Die Grünen, Jörg Vieweg MdL - SPD, Georg-Ludwig von Breitenbuch MdL - CDU, Jörg Urban MdL - AfD und Holger Zastrow - FDP.

In seiner Funktion als Verbandsvorsitzender des BLS e.V., begrüßte Michael Eilenberger die Gäste und die Podiumsteilnehmer. Anschließend übergab er das Wort an Prof. Dr. Sigismund Kobe (ehemalige Fakultät Physik an der TU Dresden), der den Windkraftausbau deutschlandweit aber auch speziell auf Sachsen bezogen, aus wissenschaftlich fundierter Sicht beleuchtet hat.

Darauf hin hatten die Politiker im Podium Gelegenheit, zu den Ausführungen von Prof. Kobe Stellung zu beziehen und die Pläne der Parteien zur Windkraft in Sachsen darzulegen. Was besonders im Hinblick der bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen, von den Gästen sehr interessiert aufgenommen wurde. Sehr deutlich wurden dabei zum Teil vollkommen konträre Standpunkte der einzelnen Parteien. Was sich auch am Beifall für einzelne Redebeiträge widerspiegelte.

In der abschließenden Fragerunde galt es die Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Auch hier zeigten sich wieder deutliche Qualitätsunterschiede in den Antworten der Politiker. 

Fragerunde nach dem Vortrag

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Mehr Informationen

Wie die verschiedenen Wahlen ausgegangen sind ist Geschichte. Die Konsequenzen, die daraus erwachsen sind es nicht. Eine beispiellose, weder an der Physik, noch an der Ökologie ausgerichtete Bundes- und auch Landespolitik bedroht unsere Heimat und Landschaft.

Wir haben Prof. Kobe zu einem Vortrag zu uns eingeladen, um neueste Erkenntnisse zu erhalten. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet am 26.04.2023 um 18:30 Uhr statt. Bei Interesse gern bei uns melden. Wir kündigen den Vortrag auch noch separat an.

Über den Autor 

Veit

Mich interessieren Wissen und Erkenntnisse aus vielen Lebensbereichen. Deshalb bin ich auch in mehreren davon tätig. Unter anderem baue ich solche Internetseiten. Ich äußere gern offen meine Meinung und versuche diese maximal mit Fakten zu untermauern. Ich lebe seit einem Jahrzehnt im schönen Markneukirchen und setze mich hier im Verein Lebenswertes Vogtland dafür ein, Heimat und Natur zu erhalten. Völlig ineffiziente und die Gesundheit von Mensch und Tier schädigende Windräder passen hier nicht her.

  • Alfred Röck (Lehrer FhzgTech)
    Prämissen: Ende des Erdöl in ca. 37 Jahren, URAN 235 in 31-40 J. lt. IAEA (Wien), Preisvedoppelung des Uran 2024/25 auf 30 Mio € pro 1 Füllung (132 Tonnen, ISAR II; falls es nicht abgeschaltet wäre; Und jedes AKW steht 5 Wochen still im Jahr zum Ersatz der Uranstäbe.FLIEGEN -mehr als 500 km, mit 4 Personen, (München- Wien, kann man n i c h t mit Batterien, ab Erdöl-Ende kann nur weiterhin mit einer brennbaren, vergasbaren Flüssigkeit mit mind. 8 kWh /Liter; (Kerosin 10 ] fliegen; am besten mit synthetischem, aus H2 + CO+ CO2 i viel Strom (hoffentlich aus Wind); dann fliegen wir sogar CO2-neutral;
    II) Fahren auf der Strasse kann man mit Vielem (H2, Methanol, Ethanol, Batterien, , NH3],
    FLAUTEN- ÜBERBRÜCKUNG :
    Des Kabarettisten Ebert Pumpspeicher reichen 40 Min., „meine“ 49 Min.; egal. keine Erbsenzählerei bitte; sondern ? =========================
    II-2 ) +++ POWER to GAS (PtG ergibt 68 Tage
    Man kann 68-78 TAGE ÜBERBRÜCKEN -mit Synthese H2 –> CH4- Gas, gelagert im alten, bald stillgelegten Erdgasnetz (9000 km)+Kessel, 23Mrd m³ Volumen);
    II- 3) 10.000 Bio-Gas-Anlagen mit 3 Tages-Speicher ergeben 310 Min = 5 h Und :
    II- 4 ) BI- DIREKTIONAL – 25 Mio E-Autos, ergeben 7 h;
    Bis 2035 werden in D ca. 27 Mio E-Autos erwartet; nehmen wir an, 25 Mio, mit je einer 60 kWh – Batt., u. 70 % der Besitzer seien bereit, 1/3 der Capacity 1 x am Tag abrufen zu lassen aus ihrer Batterie, u. ans Netz zu verkaufen, dann ergäbe das 0,35 TWh am Tag, würde
    7,1 h reichen;
    II-5) 200 GroßBattSpeicher, -von Fraunhofer errechnet, will VW bauen; je 700 MWh;
    C 200 Stück entspräche fast 3 h !
    Summe o h n e PtG = 49 Min + 5 h + 7,1 h + 3 h = rund 16 h.
    Li- Vorsicht! Die globalen Li- Res. werden gemäß Fraunhofer- IWES in 40 J. erschöpft sein, weil man nie alles zurück kriegt. Also (un) passend zum ENDE von URAN-235 u. Erd-Öl-u. kurz später, dem Erdgas-Ende.
    Am ENDE steht der Wasserstoff! (Mein 100 Min. Vortrag , 2012, an der TU München
    “ Liquid Organic Hydrogen Carriers oder Li?“ (500 Hörer). H2 recycelt sich selbst 1:1 zu Wasser ohne Aufwand, gibt sogar Hitze ab!
    A. Röck 4.1.2026

    • Vielen Dank, Herr Röck, für Ihren ersten Kommentar auf unserer Seite. Ein gesundes, friedliches und mit ausreichend Energie gefülltes neues Jahr! Ich kann nicht auf alle Ihre Positionen eingehen, versuche mich aber mal:

      Prinzipiell hat jedes Handeln des Menschen Auswirkungen auf die Natur. Wie wir täglich sehen oft negative. Deshalb gilt es m.E. diese zu minimieren, wo es nur geht. Es gibt Kreise, die zurück ins Mittelalter zurück (z.B. Frau Herrmann erklärt das ganz offen) und normale Menschen, die Wohlstand erhalten wollen. Meine Prämisse hier für uns beide: wir wollen letzteres. Einverstanden?

      Damit sind die sogenannten „Erneuerbaren Energien“ bereits vom Tisch, da deren Energieflußdichte eher zur vorindustriellen Zeit paßt. Das ist pure Physik. Und wird von der Politik (absichtlich?) nicht betrachtet.

      Sie gehen richtigerweise von der Endlichkeit von Ressourcen aus. Wie lange die bei Erdöl und Uran reichen? Soweit ich vor vielen Jahren in Publikationen des Club of Rome gelesen haben, wäre Erdöl nunmehr schon alle. Da wird also immer mal in die Zukunft korrigiert. Prognosen sind immer schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen. 😉 In diesem Zusammenhang finde ich immer das Zitat vom Klimapapst Mojib Latif von 2000 lustig: „In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben!“

      Aber egal, man muß die Endlichkeit von Ressourcen berücksichtigen. Und wenn wir die gegenwärtige US-Politik betrachten, ist Öl ganz offensichtlich ein wichtiger Faktor.

      Eher ausgehen werden allerdings Silber, Seltene Erden und einige andere Rohstoffe (sie schreiben es). Da haben dann die Windkraftindustrie und E-Autos eher ein Problem.

      Wir brauchen also andere Alternativen. Das sind aus meiner Sicht die neuen, inhärent sicheren Nukleartechnologien, die am Ende auch den ganzen bisher angefallen Atommüll verbrauchen werden. Da reichen wir 400 Jahre.

      PV-Anlagen (auch schlechte Energiedichte, die kaum noch zu verbessern ist wegen der Solarkonstante), gern auf bereits bebauter Fläche und ohne finanzielle Umverteilung. Windkraftanlagen scheiden wegen ihrer katastrophal niedrigen Energieflußdichte und den immensen Schäden, die sie in allen Lebensbereichen anrichten, komplett aus. 30.000 bestehende Anlage sind 30.000 zu viel.

      Wasserstoff ist sicher für einige Anwendungen interessant (wird ja auch schon genutzt), allerdings nicht für die flächendeckende Einführung, der Stoff ist viel zu aggresiv und auch zu teuer.

      Das beste aus meiner Sicht ist es technologieoffen zu sein und die Dinge zu tun, die wenig oder gar keinen Schaden anrichten. Das würde ein freier Markt von ganz alleine regeln. Den haben wir leider nicht. Die zentralplanerische (also klar sozialistische!) Vernetzung von Energiesystemen, wie die Einbindung von PKW-Batterien ins Gesamtstromnetz, halte ich für völlig daneben. Das wird nicht funktionieren (zentrale Planwirtschaft hat noch nie funktioniert) und es dient am Ende nur der totalen Kontrolle und zur Rationierung für alle, außer für die besonders Gleichen.

      Wer will das schon?

      Freundliche Grüße Veit

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